Ausgaben für Online-Werbung stagnierten im ersten Quartal
Der Web2com-Index der Publigroupe-Tochter Web2com verharrte im ersten Quartal 2007 mit 102 Punkten auf etwa gleichem Niveau wie im Vorjahr, jedoch deutlich tiefer als im Vormonat. Vor allem die Finanzbranche, fürs Internet die wichtigste Branche, hat gemäss Web2com massiv weniger investiert als noch im Februar 2007 (minus 34 Prozent).
Der Web2com-Index basiert auf monatlichen Erhebungen der Investitionen für kommerzielle Werbung nationaler und internationaler Online-Plattformen.
Anders sehe die Situation in Deutschland aus, schreibt Web2com, und beruft sich dabei auf den Jahresrückblick des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Demnach haben 2006 die Ausgaben für die klassische Onlinewerbung (ohne Suchwort-Marketing) im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent zugenommen. Der Marktanteil der klassischen Onlinewerbung lag in Deutschland 2006 bei knapp 3 Prozent. In der Schweiz lag er bei 0,9 Prozent.
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