Bakom stellt Aufsichtsverfahren gegen Econophone ein

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Das vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) im Februar 2004 eröffnete Aufsichtsverfahren gegen den alternativen Festnetzanbieter Econophone ist am 19.Juli 2004 vorbehaltlos eingestellt worden. Dies geht aus einer Pressemitteilung von Econophone von heute Montag hervor. Eingeleitet wurde das Aufsichtsverfahren, weil gegen die Zürcher Telekomfirma beim Bakom in wenigen Wochen rund 100 Beschwerden wegen aggressiver Kundenakquisition eingegangen waren. Zuvor hat das Bakom Econophne mehrfach angeschrieben und eine Änderung ihrer Verkaufspraktiken verlangt, wie eine Bakom-Sprecherin im Mai einen Bericht der Zeitung "Die Südostschweiz" bestätigte. Econophone hatte zum Aufsichtsverfahren im März 2004 detailliert zu den Vorwürfen Stellung genommen. Die Massnahmen zur Verhinderung von Missbräuchen seien aufgrund der bei der Kundenakquisition intern und extern umgesetzten Massnahmen stark zurückgegangen, schrieb Econophone in einer Pressemitteilung vom 2. Juni: Während im Juli 2003 noch 175 Beanstandungen eingingen, waren es im Februar 2004 noch 21 und im März und April je 11, bei mehreren tausend Neuanschlüssen pro Monat. Offenbar hält das Bakom die von Econophone eingeleiteten Massnahmen inzwischen für angemessen: In der Verfügung vom 19. Juli 2004 wurden sämtliche Anklagepunkte vorbehaltlos fallen gelassen.