Bedag zahlt dem Kanton Bern eine Sonderdividende von 10 Millionen Franken

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von fgr@netzwoche.ch
Bedag, das IT-Unternehmen im Besitz des Kantons Bern, steigerte den Umsatz 2007 im Jahresvergleich leicht auf 97,3 Millionen Franken. Der Reingewinn betrug 7,3 Millionen Franken und ist damit tiefer ausgefallen als im Vorjahr (9,4 Millionen Franken). Bedag überweist seinem Besitzer, dem Kanton Bern, eine Dividende von 4,87 Millionen Franken. Zusätzlich zur ordentlichen Dividende wird eine ausserordentliche Dividende von 10 Millionen Franken ausgeschüttet. Mit der Auszahlung dieser Sonderdividende folge Bedag einem Anliegen der Berner Regierung, das Eigenkapital des Unternehmens durch Rückführung von Teilen der freien Reserven zu reduzieren. Damit soll in erster Linie anderen Kantonen, die bereits umfangreiche Leistungen von der Bedag beziehen, die Beteiligung am Unternehmen erleichtert werden, schreibt Bedag in einer Medienmitteilung. Denn auch der Kanton Waadt könnte sich am geplanten Jointventure von Bedag und Abraxas (im Besitz der Kantone Zürich und St. Gallen) beteiligen. Seit sechs Jahren lässt der Kanton Waadt seine IT von der Bedag betreiben. Bedag und Abraxas wollen voraussichtlich im Januar 2009 ein Jointventure gründen.
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