Big Data heizt Nachfrage für Storage an
Mit der Zunahme der grossen und unstrukturierten Datenemengen steigt auch der Speicherbedarf rasant: Während der nächsten Jahre sollen die Storage-Ausgaben im Bereich Big Data jährlich um 53 Prozent zunehmen. Bis 2016 werden voraussichtlich für Big-Data-Storage-Systeme 6 Milliarden US-Dollar ausgegeben werden.
Die Umsätze aus Storage-Infrastrukturen für Big Data und Analytics (BD&A) sollen bis 2016 durchschnittlich im Jahr um 53 Prozent wachsen. Zu diesem Schluss kommt IDC in seinen zwei ersten Studien zu BD&A. Grund für das erwartete Umsatzwachstum sei die stetig wachsende Datenmenge.
Ashish Nadkani, Reasearch Director für Storage-Systeme bei IDC, geht davon aus, dass in nächster Zeit Storage zu den grössten Infrastrukturausgaben für BD&A gehören wird. Die Umsätze aus Storage von BD&A-Umgebungen werden dem IDC-Experten zufolge von 379,9 Millionen US-Dollar im Jahr 2011 auf 6 Milliarden Dollar 2016 steigen und sich damit knapp versechzehnfachen.
Das erwartete Wachstum wird laut Nadkani vor allem von kapazitätsoptimierten Systemen stammen, doch auch Software-basierte Storage-Systeme mit internen Laufwerken zur Aufbewahrung von prozessierten Daten würden immer öfter genutzt. Zudem sollen Unternehmen sich verstärkt bemühen, neue Datenquellen anzuzapfen. Diese Anstrengungen werden die Storage-Ausgaben zusätzlich anheizen.
Eine Stelle schafft drei weitere Jobs
Dass Big Data hoch im Kurs ist, geht auch aus Einschätzungen von Gartner zu den personellen Auswirkungen des Marktes für Informationswirtschaft hervor. Bis 2015 sollen nämlich in den Vereinigten Staaten 4,4 Millionen neue Jobs im Bereich Big Data entstehen. Stimmen die Berechnungen des Marktforschungsunternehmens, dass jede IT-Stelle drei weitere Jobs ausserhalb der IT schafft, werden dank Big Data alleine in den USA 6 Millionen neue Stellen entstehen.
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