Bis zu 25% der IT-Jobs wandern bis 2010 in Billiglohnländer

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Gartner hat anlässlich eines Symposiums in Barcelona eine Studie zum Offshore-Outsourcing vorgestellt: Das Marktforschungsunternehmen rechnet damit, dass bis 2010 weltweit bis zu einem Viertel der traditionellen IT-Jobs in Länder mit tieferem Lohnniveau ausgelagert sein werden. Bis ins Jahr 2005 würden 30 Prozent der grossen europäischen Unternehmen Nearshore oder Offshore Outsourcing in ihre Geschäftsstrategie einschliessen. Der Offshore-Outsourcing-Markt in Westeuropa soll schneller als der IT-Service-Markt insgesamt wachsen: Dieses Jahr rechnet Gartner mit einem Wachstum von 3,1 Prozent für den Outsourcing-Markt, im Jahr 2007 sollen es bereits acht Prozent sein. Wichtigste Outsourcing-Märkte Westeuropas sind Grossbritannien mit 35 Prozent und der deutschsprachige Raum (inklusive Schweiz) mit 22,8 Prozent. Wichtigste Offshoring-Destination bleibt Indien, gefolgt von China und Russland. Wie die New York Times übrigens berichtet, hat US-Aussenminister Powell in Indien Politikern und Studenten zugesichert, dass die US-Regierung die Auslagerung von High-Tech-Jobs nach Indien nicht gesetzlich stoppen werde. Allerdings forderte Powell Indien auf, sich für Importe von amerikanischen Investitionen, Dienstleistungen und Produkten zu öffnen.