Breitband sorgt für steigende Umsätze bei Europas Fetsnetzbetreibern

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Ein starkes Breitband-Angebot verhilft Festnetzbetreibern zu steigenden Umsätzen. So lautet eine Erkenntnis des Global Telecoms Financial Performance Trackers von KPMG. Der Tracker analysiert die im Geschäftsergebnis 2005 ausgewiesenen Einnahmen der 20 grössten Telekommunikationsunternehmen in den drei wichtigsten Weltregionen. Gemäss der neuesten Ausgabe zeigt sich in den Zahlen zum vergangenen Jahr, dass die Einnahmen der europäischen Festnetzbetreiber zum ersten Mal seit über zwei Jahren wieder stärker gewachsen sind als jene der Mobilanbieter. Als Grund dafür nimmt KPMG das vergrösserte Angebot an Breitbanddiensten an. Festnetzbetreiber im EMEA-Raum hätten 2005 ein Einnahmewachstum von 8,3 Prozent aufgezeigt im Vergleich zu einem Rückgang von 0,4 Prozent in 2004. Auf der anderen Seite wies der Mobilfunkmarkt aufgrund der hohen Reife nur ein bescheidenes Wachstum aus. Für die Mobilfunkbetreiber sei es deshalb wichtig, so KPMG, neue oder andersartige Dienste zu vertreiben. Für James Carter, Partner und Head of Telecoms Europe bei KPMG Schweiz, erklärt das Ergebnis die Initiativen von Mobilanbietern mit dem Ziel, eigene Breitbanddienste anzubieten. "Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass die zunehmende Konvergenz zwischen Fest- und Mobilfunknetzen hilft, Wachstum zu erzielen, Kunden zu binden und letztendlich das Geschäftsergebnis zu steigern“, analysiert Carter weiter.