Bündner Kantonalbank beteiligt sich an Finnova – IPO vorläufig kein Thema

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Nach ihrem Entscheid, auf die Bankensoftware Finnova zu migrieren, beteiligt sich die Graubündner Kantonalbank (GKB) nun mit 4,5 Prozent an Finnova, wie die Handelszeitung berichtet. Die GKB wird zudem im Verwaltungsrat Einsitz nehmen. An Finnova waren bis anhin zu etwas mehr als 50 Prozent die Schaffhauser und die Schwyzer Kantonalbank beteiligt, der Rest verteilte sich auf die Urner Kantonalbank, die ehemaligen AGI-Banken und das Management.
Finnova selbst will in nächster Zeit ihre Strukturen öffnen und in ein marktorientiertes Modell umwandeln. Zu sehr war das Softwareunternehmen bisher von den Kantonalbanken, die gleichzeitig auch Kunden sind, abhängig. Dass die GKB als grosser Kunde Interesse an einer Beteiligung hat, ist klar, doch was bedeutet dieser Schritt für Finnova? "Am Gedanken der Öffnung ändert sich nichts", erklärt Finnova-CEO Charlie Matter gegenüber dem NetzwocheTicker. Derzeit würden sämtliche Optionen geprüft, wie das neue Governance-Modell aussehen solle. Klar sei einzig, dass sich keine weiteren Kundenbanken als Aktionäre beteiligen sollen. Zudem sei ein IPO vorläufig kein Thema.