Bund und Zürcher Hochschule erstellen TCO-Modell für Linux
Der Bund will ein eigenes Modell zur Errechnung der Total Cost of Ownership (TCO) von Linux-Systemen. Derzeit sei man gemeinsam mit der Privaten Hochschule Wirtschaft Zürich an dessen Erarbeitung, erklärte Jürg Römer, Leiter des Informatikstrategieorgans Bund (ISB) anlässlich eines Referats bei der Swiss Interactive Media and Software Association (simsa). Ein eigenes TCO-Modell sei zum einen aus lizenzrechtlichen Gründen erwünscht, zum anderen seien die bestehenden Modelle der Beratungsunternehmen meist zu kompliziert, entgegnete Römer Fragen nach dem Sinn einer Eigenentwicklung. Der Auftrag zur Erstellung von Modellen zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit von Open-Source-Software (OSS) entstammt der am 23. Februar 2004 veröffentlichten OSS-Strategie der Bundesverwaltung.
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