Cablecom hat noch Zeit bis Ende Monat

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Einige Einheiten der Cablecom-Gruppe sind stark überschuldet, das ist bekannt. Wenn bis Ende des Monats aber keine Einigung mit den Banken erreicht wird, droht dem Unternehmen die Insolvenz. Seit die Probleme der Cablecom-Mutter NTL bekannt wurden, wird zudem darüber spekuliert, ob Cablecom verkauft werde. Immerhin hat der Kabelnetzbetreiber Liberty Media des US-Medienmoguls Malone gemäss Angaben der Financial Times eine halbe Milliarde für Cablecom geboten. Noch widerstehen die NTL-Chefs, mindestens eine Bank indes empfahl bereits, zuzustimmen. Gemäss Pressemitteilung der Cablecom von gestern Sonntag sei man jedoch optimistisch, eine Einigung mit den Banken zu finden. Es sei zwar richtig, dass Cablecom im 1. Quartal 2002 einige Bedingungen der Bankenfinanzierung verletzt habe, dabei gehe es jedoch um formelle und technische Abweichungen, und nicht um finanzielle Aspekte, wie etwa Zinszahlungen. Als Folge davon müssen die Banken diese Abweichungen bis am 30. April 2002 durch eine Verzichtserklärung (einen sogenannten Waiver) formell akzeptieren, damit die Finanzierung weiterläuft.