cablecom wurde von Liberty Global gekauft
Überraschend gab der US-Konzern Liberty Global heute Freitag bekannt, cablecom zu 100 Prozent für 2,825 Milliarden Dollar von den bisherigen Besitzern gekauft zu haben. cablecom gehört zu 53 Prozent zu etwa gleich grossen Anteilen den drei Beteiligungsgesellschaften Apollo Management, Goldman Sachs Capital Partners und TowerBrook Capital Partners. Das restliche Kapital ist im Besitz von mehreren Banken. Die Aktionäre erhalten 56,22 Franken pro Aktie, womit cablecom einen Marktwert von rund 4,4 Milliarden Franken aufweist. Die Transaktionen sollen im Oktober durchgeführt werden.
Erst gestern hatte cablecom Details zum geplanten Börsengang bekannt gegeben. Dieser hätte zwischen 2,9 Milliarden und 3,5 Milliarden Kapital einbringen sollen. Aufgrund des Verkaufs hat cablecom seinen Börsengang nun abgesagt.
Der US-Medienkonzern Liberty Global ist einer der grössten Breitbandanbieter ausserhalb der USA und erreicht nach eigenen Angaben rund 23,5 Millionen Haushalte vor allem in Südamerika, Asien und Europa. Der Konzern plant, einen paneuropäischer Kabelnetzbetreiber aufzubauen, wie er in der Pressmeldung mitteilt, und hat schon länger Interesse an cablecom. Man verpflichte sich dazu, cablecoms Strategie zu unterstützen, der grösste alternative Telekommunikationsanbieter in der Schweiz zu werden. Mit Liberty Global im Hintergrund könne cablecom vom Zugang zu Inhalten und neuen Technologien zu guten Konditionen profitieren.
Vor zwei Jahren hatten die heutigen Besitzer cablecom dem britisch-amerikanischen Telekomkonzern NTL abgekauft und damit vor dem Konkurs gerettet. Dass sie aussteigen wollen, ist schon länger bekannt. Bekannt war auch, dass sie die beide Varianten - Verkauf an Liberty Global oder Börsengang – in den letzten Monaten verfolgt hatten, denn bereits im August kursierten Gerüchte über Verhandlungen zwischen cablecom und Liberty Global.
Erst gestern hatte cablecom Details zum geplanten Börsengang bekannt gegeben. Dieser hätte zwischen 2,9 Milliarden und 3,5 Milliarden Kapital einbringen sollen. Aufgrund des Verkaufs hat cablecom seinen Börsengang nun abgesagt.
Der US-Medienkonzern Liberty Global ist einer der grössten Breitbandanbieter ausserhalb der USA und erreicht nach eigenen Angaben rund 23,5 Millionen Haushalte vor allem in Südamerika, Asien und Europa. Der Konzern plant, einen paneuropäischer Kabelnetzbetreiber aufzubauen, wie er in der Pressmeldung mitteilt, und hat schon länger Interesse an cablecom. Man verpflichte sich dazu, cablecoms Strategie zu unterstützen, der grösste alternative Telekommunikationsanbieter in der Schweiz zu werden. Mit Liberty Global im Hintergrund könne cablecom vom Zugang zu Inhalten und neuen Technologien zu guten Konditionen profitieren.
Vor zwei Jahren hatten die heutigen Besitzer cablecom dem britisch-amerikanischen Telekomkonzern NTL abgekauft und damit vor dem Konkurs gerettet. Dass sie aussteigen wollen, ist schon länger bekannt. Bekannt war auch, dass sie die beide Varianten - Verkauf an Liberty Global oder Börsengang – in den letzten Monaten verfolgt hatten, denn bereits im August kursierten Gerüchte über Verhandlungen zwischen cablecom und Liberty Global.
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