CH-Unternehmen: Unzufrieden mit Absatz im Internet

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Schweizer Unternehmen aller Branchen benutzen mehrheitlich das Internet als Absatzkanal (77 Prozent). Zufrieden mit den Ergebnissen des Engagements sind allerdings nur 42 Prozent der Unternehmen. Dies ist das Fazit der Studie „Internet als Kommunikationsmedium und Absatzkanal“ der Marktforschungsfirma Input AG aus dem bernischen Hinterkappelen und der Uni Bern. Per Fragebogen im Internet befragt wurden neunzig Schweizer Marketing- und Unternehmensleiter. Die weiteren Ergebnisse der Studie: Die besten Einsatzmöglichkeiten für das Internet als Absatzkanal sehen die Befragten im Handel mit Medienträgern und dem Tourismus. Eher ungeeignet halten sie das Netz für den Lebensmittelhandel und die Maschinenindustrie. Den höchsten Wert wird dem Internet im Allgemeinen im B2B-Bereich zugeschrieben. Interessant sind die Antworten zur Finanzierung des Channels Internet: Nur gerade drei Prozent der Befragten können das Internetangebot durch die erfolgreich getätigten Transaktionen aufrecht erhalten. Bei zwei Dritteln wird das Internet-Engagement rein durch Investitionen gehalten. Der Rest verfolgt einen Mischansatz. Bei 53 Prozent der befragten Unternehmen unterscheidet sich das Internetangebot weder im Umfang noch im Preis vom sonstigen Sortiment. Ein Fünftel bietet den Internetkunden einen klaren Zusatznutzen. Werbung für den Internetkanal betreiben die Befragten mehrheitlich über die anderen, herkömmlichen Kommunikationsmittel (91 Prozent). Auffallend viele betreiben aber auch aktiv Suchmaschinen-Marketing (57 Prozent), während Werbung auf Internetportalen und Bannerwerbung eher weniger Benutzung findet (30, respektive 20 Prozent). Die Verantwortung für den Absatzkanal Internet obliegt bei 55 Prozent der Marketingabteilung.