ch.ch wird mobiler und moderner
Der Bund geht mit der Zeit: Er hat die Website ch.ch komplett überarbeitet sowie für Tablets und Co. optimiert.
Die Behördenseite ch.ch präsentiert sich seit gestern in einem komplett neuen Kleid: Die Rubriken sind weg, stattdessen gibt es Kacheln, die an Windows 8 erinnern, eine prominente Suchfunktion und animierte Videos zu wichtigen Themen wie Abstimmungen oder Gesetze sowie Führerausweis und Heirat.
"Die Kacheln sind ein zentrales Element", sagt Matthias Brüllmann, Leiter Sektion Web bei der Bundeskanzlei, auf Anfrage der Redaktion. Grundsätzlich gelte: Je wichtiger ein Thema, desto grösser sind die Kacheln. Pro Monat erhält die BK rund 1‘200 E-Mails, Briefe und Anrufe aus der Bevölkerung. Anhand dieser Anfragen hat die Bundeskanzlei die wichtigsten Themen definiert
Schnelle Antworten
"Das ganze System ist darauf optimiert, dass die Leute die Antworten auf ihre Fragen schnell finden", sagt Brüllmann weiter. So habe man die Suchmaschine optimiert und vieles dafür getan, dass ch.ch auch auf auf Google gut sichtbar platziert ist. Zudem seien die Videobeiträge auch auf Youtube zu finden. Ein weiteres Ziel des Redesigns sei, den Aufwand für die Bevölkerung sowie für die Verwaltung zu minimieren. Zudem wirkten die Schweizer Behörden mit dem neuen Auftritt moderner, so Brüllmann.
Die Plattform informiert in den vier Landessprachen sowie in Englisch und ist neu auch für Endgeräte wie Tablets und Smartphones optimiert. Zudem ist ch.ch seit rund einem Jahr auch auf Facebook und Twitter vertreten.
Der Bund hat das Redesign in Zusammenarbeit mit der Agentur Zeix und dem Webdesigner Seitenbau aus Konstanz umgesetzt. Das dahinterliegende CMS Concrete5 ist ebenfalls neu.
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