Chips statt Jobs
AMD will 1'200 Jobs abbauen. Die gesparten Löhne werden in Entwicklung und Marketing investiert.
Chiphersteller AMD will sich neu aufstellen und Kosten reduzieren. Deshalb sollen zehn Prozent aller Arbeitsstellen wegfallen, wie der zweitgrösste Chiphersteller der Welt gestern schriftlich angekündigt hat. Das wären 1'200 der insgesamt 12'000 Mitarbeiter. Einem internen Schreiben zufolge soll gar von 1'400 Mitarbeitern die Rede sein, wie Heise.de berichtet. Die Kündigungen würden bis Ende des ersten Quartals 2012 erfolgen. Dadurch will AMD im vierten Quartal dieses Jahres bereits 10 Millionen US-Dollar einsparen. Nächstes Jahr will der Chiphersteller weitere 118 Millionen Dollar einsparen.
Die Ersparnisse sollen in die Entwicklung neuer Technik und die Marktbewirtschaftung fliessen, wie AMDs Rory Read sagt: "Die angekündigten Massnahmen werden unsere Fähigkeit stärken, weiterhin die Kundenbedürfnisse zu adressieren und unsere Führungspositionen in den Bereichen Niedrig-Energie, aufstrebende Märkte und Cloud Computing aufrecht zu erhalten."
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