Coca-Cola steigt ins Internet-Musikgeschäft ein
Ab Januar 2004 mischt der Zuckerwasserkonzern Coca-Cola im Musikdownload-Geschäft kräftig mit. Das Portal myCokeMusic.com soll einem vorerst britischen Publikum eine Auswahl von 250'000 Songs von 8'500 Interpreten anbieten. Dabei kostet jeder einzelne Track 99 Pence, das sind gemäss aktuellen Devisenkursen rund 2 Franken 50 Rappen. Der Dienst basiert auf einer Partnerschaft mit dem Service-Anbieter für Musik-Distribution OD2, der unter anderem auch den Online-Musikvertrieb von Directmedia unterstützt. Der Schritt ist einerseits im Zusammenhang mir der Konkurrenzsituation von Coca-Cola zu sehen. Der grosse Rivale Pepsi hat nämlich bereits einen vergleichbaren Deal mit Apples iTunes angekündet. Andererseits, so vermutet The Register, soll die Plattform als Vermarktungsinstrument für andere Produkte und Marken dienen.
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