Credit Suisse finanziert Marktplatz für Banking-Applikationen
Mit Eco Financial Technology will die Credit Suisse Finanzinstitutionen eine Plattform für den Erwerb und Verkauf von Banking-Lösungen anbieten. Der Marktplatz soll kommenden Januar operativ werden.
Eine neue Plattform für Investment-Banking- und Hedge-Fund-Software, die Eco Financial Technology, soll kommenden Januar lanciert werden. Die Credit Suisse liess den Marktplatz diesen September entwickeln und finanziert ihn zu hundert Prozent.
Unter der Leitung von Ian Green, vormals Verantwortlicher der E-Commerce-Abteilung der Credit Suisse, soll die Plattform künftig Finanzunternehmen aus der ganzen Welt ermöglichen, Quellcode für Finanzapplikationen zu erwerben oder zu verkaufen. Dieser könne anschliessend den Bedürfnissen der Finanzinstitution angepasst werden.
Mit der Bereitstellung von bereits existierendem Quellcode will die Credit Suisse Unternehmen helfen, Ihre Technologiekosten tief zu halten. So soll die Plattform nebst dem Quellcode der Applikationen auch Informationen zur Ihrer Qualität und Nutzerfreundlichkeit liefern und den Banken passende Systemintegratoren empfehlen.
Adam Bradbery von der Credit Suisse Grossbritannien erklärte auf Anfrage der Redaktion, dass die Credit Suisse keinen besonderen Status innerhalb der Plattform haben werde, und dies obschon die Bank den Start des Unternehmens finanzierte.
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