DaimlerChrysler und Commerzbank stoppen Outsourcing

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DaimlerChrysler verzichtet darauf, seine 150'000 Desktop-Systeme durch Hewlett-Packard vereinheitlichen zu lassen. Dies berichtet das Manager Magazin. Grund seien "ernüchternde Erfahrungen in der Pilotphase". Der Automobilkonzern verhandle nun über einen Vertragsausstieg. Der Vertrag wurde im Februar abgeschlossen und ist auf fünf Jahre befristet. Das Auftragsvolumen beträgt rund eine halbe Milliarde Euro. HP sollte die Beschaffung und den Betrieb sämtlicher Desktop-Rechner, Notebooks und Netzkomponenten weltweit übernehmen. Nun wolle DaimlerChrysler die Systeme selbst vereinheitlichen, heisst es. Ebenfalls im Gegenwind steht seit letzter Woche das Outsourcing-Projekt der deutschen Commerzbank. Obwohl beim Bundeskartellamt bereits ein Antrag auf Genehmigung des Überganges der gesamten Bank-IT mit 400 Mitarbeitern an IBM vorliegt, ist der Commerzbank-Vorstand auf die Bremse getreten und fordert Neuverhandlungen.