Der Anteil Raubkopien ist in der Schweiz erneut gesunken

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Der Anteil raubkopierter Software ist 2005 in der Schweiz von 28 auf 27 Prozent leicht gesunken. Der Wert der illegalen Software stieg von 386 auf 462 Millionen Franken. Dies zeigt eine Studie der Business Software Alliance (BSA), die weltweit die Interessen der Softwarebranche vertritt. Auch im Jahr zuvor sank der Anteil unlizenzierter Computerprogramme und zwar von 31 auf 28 Prozent.
Der weltweite Anteil von Raubkopien stagnierte bei 35 Prozent. BSA errechnete daraus für die Software-Industrie einen Umsatzausfall von 34,3 Milliarden US-Dollar, 1,6 Milliarden US-Dollar mehr als im Jahr zuvor.
Die Schweiz belegt zusammen mit Dänemark, Deutschland, Grossbritannien und Schweden den fünften Platz auf der Rangliste der Länder mit den niedrigsten Piraterie-Raten. Angeführt wird die Liste von den USA (21 Prozent), gefolgt von Neuseeland. Österreich und Finnland belegen zusammen den dritten Rang. Die höchste Piraterie-Rate verzeichneten Vietnam und Simbabwe mit je 90 Prozent.