Deutsche Börse gründet Handelsplatz für Cloud-Ressourcen
Die Deutsche Börse und Zimory haben diesen Mai die erste Börse für Cloud-Computing-Ressourcen gegründet. Potentielle Kunden sind private oder öffentliche Unternehmen, die zusätzlichen Speicher- oder Rechenbedarf decken oder Überkapazitäten anbieten wollen.
Die Deutsche Börse will künftig den Handel mit ausgelagerten Speicher- und Rechenkapazitäten, mit sogenannten Cloud-Computing-Ressourcen, betreiben. Wie die deutsche Institution auf ihrer Webseite mitteilt, wurde die Deutsche Börse Cloud Exchange AG als Joint Venture mit Zimory im Mai dieses Jahres gegründet und soll Anfang 2014 eröffnen.
Die Deutsche Börse erwartet, dass hauptsächlich Unternehmen sowie öffentliche Organisationen und Institutionen, die zusätzlichen Speicher- und Rechenbedarf decken müssen oder aber Überkapazitäten haben, den neuen Handelplatz für Cloud-Computing-Ressourcen nutzen werden: "Die Deutsche Börse mit ihrer grossen Expertise im Betreiben von Märkten macht es erstmalig möglich, dass IT Kapazitäten wie Wertpapiere, Energie und Rohstoffe standardisiert und vollelektronisch gehandelt werden können", kommentierte Michael Osterloh, Mitglied der Geschäftsführung der Deutsche Börse Cloud Exchange, die Gründung der ersten Cloud-Börse.
Cloud-Börse will Standards festlegen
Der Deutsche Börse Cloud Exchange will als erster internationaler, anbieterneutraler Marktplatz im Cloud-Business die zentralen Standards festlegen und überwachen. Diese sollen Produktangebot, Zulassungsverfahren, Anbieterwechsel sowie Garantie und Gewährleistung der gekauften Kapazitäten umfassen.
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