Die nächste Plage: Handyviren

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Nach Einschätzungen der Beratungsgesellschaft Giga Information Group dürften wir uns schon bald auch mit Handyviren herumzuschlagen haben. Solche könnten auftauchen, sobald Version 1.2 der WAP-Sprache WML in Betrieb genommen wird. Anders als mit der jetzt verwendeten Version 1.1 können mit 1.2 auch Programme übertragen werden, was die Verbreitung von Viren ermöglicht. Auch die zunehmende Standardisierung im Zuge von UMTS und GPRS wird die Ausbreitung von Handy-Viren weiter vereinfachen, glaubt Giga. Die Auswirkungen auf den infizierten Handys könnte vergleichbar sein mit den herkömmlichen Computerviren: selbstständig versandte SMS, gelöschte oder veränderte Adressen oder Zerstörung von Software-Elementen.