Die Redaktionen von 20 Minutes und Le Matin Bleu kämpfen gegen den Stellenabbau
Der geplante Zusammenschluss der beiden Westschweizer Gratiszeitungen "20 Minutes" (Tamedia) und "Le Matin Bleu" (Edipresse) inklusive Stellenabbau von 9,3 Vollzeitstellen und Abgang von vier Personen geht in die nächste Runde. Wie der Kleinreport heute berichtet, haben die Redaktionen der beiden Blätter ihre Verlage am Dienstag aufgefordert, ein Konsultationsverfahren einzuleiten.
Bis zum Freitag müssen die Redaktionen ihre Vorschläge einreichen. Zitiert wird Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer, der angesichts der Wirtschaftslage keine Alternativen als die Schliessung sieht. Als einzige Alternative nannte er die Umverteilung von Stellenprozenten bei denjenigen Arbeitnehmern, die nicht entlassen wurden. Auf diese Weise könnte vielleicht das Ausmass des Stellenabbaus reduziert werden.
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