Gopro kündigt Stellenabbau und Umstrukturierung an
Der US-Actionkamerahersteller Gopro plant im Rahmen eines Restrukturierungsplans einen Stellenabbau, um seine Betriebskosten zu senken. Rund 15 Prozent der Belegschaft sind betroffen.
Der US-Actionkamerahersteller Gopro hat angekündigt, im Rahmen eines Restrukturierungsplans rund 15 Prozent seiner Belegschaft abzubauen. Damit will das Unternehmen seine Betriebskosten senken, wie das "Handelsblatt" berichtet. Der Stellenabbau betreffe etwa 139 Arbeitsplätze und soll im dritten Quartal dieses Jahres beginnen und bis Ende 2024 abgeschlossen sein.
Zum Ende des zweiten Quartals 2024 am 30. Juni beschäftigte Gopro 925 Vollzeitkräfte. Das Unternehmen rechne mit Kosten zwischen fünf und sieben Millionen Dollar für den Restrukturierungsplan. Davon sollen etwa eine Million Dollar im dritten Quartal und vier bis sechs Millionen Dollar im vierten Quartal 2024 als Baraufwand verbucht werden.
Anfang August gab Gopro einen Umsatz von 186 Millionen Dollar für das zweite Quartal bekannt, was einem Rückgang von 22,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Betriebskosten stiegen um fünf Prozent auf 103 Millionen Dollar. Die Aktie legte nach Bekanntgabe der Entlassungen um 1,5 Prozent zu.
Im November 2023 testete der "Kassensturz" verschiedene Actioncams. Die aktuellste GoPro erreicht die beste Note - doch die Konkurrenz rückt näher, wie Sie hier lesen.
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