Die Schweiz in einer zweiten Outsourcing-Welle
In der Schweiz findet derzeit eine zweite Outsourcing-Welle statt. Zu diesem Schluss kommt eine Befragung durch KPMG unter 172 westeuropäischen Unternehmen, darunter auch solchen aus der Schweiz. Während in einer ersten Welle vor allem grössere Unternehmen ihre Produktionsaktivitäten ins Ausland auslagerten, sind es heute die KMUs. Heute produzieren 48 Prozent der befragten Unternehmen im eigenen Land, in drei Jahren sollen es noch 42 Prozent sein. Als Hauptgrund nannten 65 Prozent der Befragten die hohen Arbeitskosten im eigenen Land, 48 Prozent nennen Zwang zur Rationalisierung und Effizienzsteigerung als Gründe. Gegen Outsourcing sprechen bei den befragten Unternehmen Qualitätsprobleme und Risikoüberlegungen. Aus diesem Grund ist Giulio De Lucia, Leiter Corporate Restructuring bei KPMG Schweiz, der Meinung, dass - zumindest mittelfristig - die Unternehmen aus Westeuropa bei der Produktion besonders hochwertiger Güter immer noch einen klaren Wettbewerbsvorteil haben. So wollen auch 45 Prozent der befragten Unternehmen in den nächsten drei Jahren neue Produktionsstätten für hochwertige Güter in Westeuropa errichten, während 18 Prozent ein Outsourcing nach China, 10 Prozent nach Indien und in den Asien-Pazifik-Raum und 8,5 Prozent in die neuen osteuropäischen EU-Staaten planen. De Lucia dazu: "Eine der zentralen Schlussfolgerungen aus der Umfrage ist, dass die Voraussagen mancher Pessimisten vom Niedergang der westeuropäischen Produktion nicht der Realität entsprechen." Allerdings beruht diese Schlussfolgerung laut De Lucia auf der Annahme, dass die produzierende Basis weiterhin innovativ tätig bleibt und konsequent qualitativ hochwertige und technisch anspruchsvolle Produkte der "nächsten Generation" herstellt. Dazu müssen die Unternehmen in die hochwertigen Bereiche investieren, die sie in Westeuropa beibehalten wollen. Die Schweiz schneidet in diesem Bereich mit einem Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandprodukt von 2,5 Prozent relativ gut ab und liegt im OECD-Ranking noch in den Top 10. Der Abstand zu den führenden Nationen Schweden (4,3 Prozent), Finnland (3,5 Prozent) und Japan (3,1 Prozent) ist allerdings beträchtlich.
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