Digitalisierte Dokumente sind gefragt: Die Schweizer Nationalbibliothek reagiert
Die Schweizerische Nationalbibliothek bezog im vergangenen Jahr ihr zweites unterirdisches Magazin. Mit einer Kapazität von 34'244 Kubikmetern können dort Schweizer Publikationen auf Papier bis ins Jahr 2030 aufgenommen werden. Neben gedruckten Werken zeichnet sich eine Nachfrage nach digitalen Dokumenten ab. Für diesen Zweck hat die Bibliothek eine Strategie verabschiedet, die die Priorität der zu digitalisierenden Werke bis 2015 festlegt. So soll bei der Digitalisierung selektiv vorgegangen werden: "Wegen der hohen Kosten digitalisieren wir das, was unseren Lesern am meisten nützt", sagt Direktorin Marie-Christine Doffey. Hierzu gehören momentan vor allem Zeitungen und Fotoporträts, aber auch Bestände, die aufgrund ihres Erhaltungszustandes nicht mehr im Original ausgeliehen werden können. Der Zugang für Benutzer wird voraussichtlich ab 2011 möglich sein.
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