Droht uns eine Spam-Flut der neuen Dimension?

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In den nächsten Monate könnte die Spam-Flut bisher unbekannte Dimensionen annehmen, warnen Spam-Experten. Spam-Versender würden immer mehr, ihre Mails über die Computer ihrer ISPs routen, anstatt sie wie bisher von Rechnern von Privatpersonen zu verschicken, wie die Experten erklären. Dadurch sind die "Blacklists" mit bekannten Spam-Computern wirkungslos. Wollte man aber Spam-Mails abfangen, die direkt von einem ISP kommen, müsste der gesamte Mail-Verkehr aufgefangen werden. So erklärte Carl Hutzler, Director der Anti-Spamming-Abteilung bei AOL, gegenüber Reuters, dass derzeit 95 Prozent aller Spams an AOL-Nutzer direkt von AOL-Mail-Servern versendet werden. Steve Linford, Leiter der Spamhaus Projects, der weltweit grössten Antispam-Organsation fordert ISPs auf, sofort zu handeln.