Dürsten nach Informationen; Ertrinken in Daten

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Die Suche nach den relevanten Unternehmensinformationen kostet Manager in Europa den letzten Nerv. Mehr noch, es schränkt die Leistungsfähigkeit europäischer Unternehmen stark ein. Zu diesem Schluss kommt eine vom Software-Hersteller Informatica in Auftrag gegebene und durch den britischen Marktforscher Metrica Research durchgeführte Untersuchung, in deren Rahmen 307 Führungskräfte aus den Bereichen High-Tech und Finanzdienstleistung befragt wurden. Die Studie soll einen Überblick über den Stand der Dinge bezüglich Integration, Analyse, Aufbereitung und Bereitstellung von Unternehmensdaten verschaffen. Und es liegt da offenbar einiges im Argen. So sind 80 Prozent der Manager unzufrieden über den ineffizienten Zugang zu Informationen oder über falsche Informationen, die sie erhalten. 77 Prozent aller befragten Führungskräfte geben an, zuviel Informationen zu erhalten, 59 Prozent sagen aus, dass Entscheidungen deutlich schneller getroffen werden könnten, wenn alle Mitarbeiter und Partner über angemessenen Zugang zu Unternehmensinformationen erhalten. Gemäss Studie seien die gesuchten Daten meist in einzelnen Abteilungen vorhanden und selten unternehmensweit abruf- und verfügbar. Mitarbeiter und Manager müssen die Daten aus verschiedenen Quellen zusammen sammeln und selbst aufbereiten. Ein ständiger Zugang auf aktuallisierte Unternehemensdaten, angepasst an an Position und Tätigkeitsgebiet, wie ihn 44 Prozent der Befragten fordern, sind bisher kaum Realität.