Dumping: Krisenkonferenz unter ADSL-Anbietern

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Für heute Montag, 16 Uhr, hat die Swisscom in Zürich eine Krisenkonferenz mit ADSL-Anbietern anberaumt. Das Gespräch soll im derzeitigen Preiskampf um ADSL-Angebote zwischen der Swisscom und weiteren Anbietern Lösungen finden. Profitel, die Anfang März Bluewin wegen Dumping bei der Wettbewerbskommission (Weko) verklagt hatte, wird anwesend sein. Urs Käppeli, CEO der Profitel, verspricht sich allerdings nicht viel von diesem Treffen. Er hoffe, dass dort das Gespräch gefunden werde, konkrete Änderungen wären eine Überraschung, meint er gegenüber dem Netzticker. Gemäss Monika Walser, Mediensprecherin von Sunrise, weiss man noch nicht, ob man am Treffen heute Nachmittag teilnehmen werde. Sunrise zog Mitte März mit einer ähnlichen Klage gegen Bluewin und Swisscom nach. Der Vorwurf an den ehemaligen Staatsbetrieb: Swisscom könne solch niedrige ADSL-Preise (die Einstiegsvariante kostet 49 Franken im Monat) bieten, weil sie einerseits in der Lage sei, Verluste aus dem ADSL-Geschäft querzusubventionieren, und andererseits bekanntlich noch immer die letzte Meile kontrolliere. Die Swisscom nutze dieses Monopol als Hebel und bevorzuge ihre Tochter Bluewin preislich massiv, klagt René Burgener, Internet-Chef bei Sunrise in der Sonntagszeitung.