Weko startet Voruntersuchung gegen Microsoft
Tech-Riese Microsoft hat unlängst die Abopreise seiner Officelösung Microsoft 365 erhöht. Dies ruft nun die Wettbewerbskommission auf den Plan. In einer Vorabklärung prüft die Behörde, ob die Preiserhöhungen Hinweise auf unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen darstellen.
Die Wettbewerbskommission (Weko) nimmt sich Microsoft vor. In einer Mitteilung gibt die Behörde bekannt, nach einer Anzeige eine Vorabklärung gegen den Tech-Giganten zu starten.
Hintergrund sind die von Microsoft jüngst vorgenommenen Preiserhöhungen seiner Softwarelizenzen. Insbesondere geht es dabei um das im Abo angebotene Officeprodukt Microsoft 365, das von Unternehmen sowie von zahlreichen Verwaltungen und öffentlichen sowie halböffentlichen Institutionen genutzt wird, wie die Weko schreibt. Mit der nun gestarteten Vorabklärung will die Kommission prüfen, ob die Preiserhöhungen "Anhaltspunkte für unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen im Sinne des Kartellgesetzes darstellen, welche die Einleitung einer eingehenden Untersuchung rechtfertigen könnten".
Gegenüber "Reuters" erklärt Microsoft, man halte sich an Schweizer Recht und werde bei der Vorabklärung mit der Weko zusammenarbeiten.
Von wem die bei der Weko eingegangene Anzeige kommt, teilt die Behörde nicht mit. Es ist aber nicht das erste Mal, dass sich die Kommission mit Microsoft befassen muss. Im Herbst 2023 etwa reichten Schweizer Unispitäler eine Klage ein, worauf die Weko eine Marktuntersuchung einleitete. Mehr dazu lesen Sie hier.
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