E-Commerce Report 2009: Der Schweizer Onlinehandel wuchs 2008 um 28 Prozent
Der Schweizer E-Commerce boomt trotz der Wirtschaftskrise. Dies deutet der „E-Commerce Report 2009“ an, eine Untersuchung der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit Unterstützung von Datatrans. Für den Bericht setzten sich die Forscher der FHNW mit den 19 grössten Schweizer E-Commerce-Anbietern an einen Tisch. Damit ist der „E-Commerce Report 2009“ zwar nicht repräsentativ, spiegelt aber dennoch interessante Entwicklungen im Schweizer Markt wider. Teilgenommen haben unter anderen Coop, Digitec, Leshop, Orell Füssli, die SBB, Swiss, Ticketcorner und Steg.
Aufgrund der Daten von 16 der 19 Studienteilnehmer konnte allein für das Jahr 2008 ein durchschnittlicher Umsatzzuwachs von 28 Prozent ermittelt werden. Betrachtet man die letzten drei Jahre sind es sogar 122 Prozent. Die Studienteilnehmer sind sich denn auch einig, dass das Internetgeschäft im Vergleich zu anderen Vertriebskanälen weniger von der Konsumflaute betroffen ist. Man sollte sich trotz der rasanten Zuwächse allerdings immer vor Augen halten, dass die relative Grösse des Onlinemarkts im Vergleich zum gesamten Detailhandel nur etwas über fünf Prozent beträgt und das hohe Wachstum auf einem vergleichbar geringen Niveau erreicht wurde.
Der Anteil des E-Commerce am Geschäftserfolg fällt dabei unterschiedlich aus. Nur bei fünf der befragten Firmen kommen mehr als 20 Prozent des Umsatzes aus dem Onlinehandel. Bei weiteren sechs sind es zwischen 10 und 20 Prozent, und bei sieben Studienteilnehmern sind es weniger als 10 Prozent. Dennoch ist man sich einig in der Zukunftsperspektive: 11 Teilnehmer gehen davon aus, dass sich der Onlineanteil an den Konsumentenausgaben innerhalb der nächsten fünf Jahre mindestens verdoppeln, wenn nicht sogar vervielfachen wird.
Mehr zum „E-Commerce Report 2009“ lesen Sie in der neuen Netzwoche Nr. 10, die diese Woche erscheint.
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