E-Government: Hanna Muralt Müller tritt ab und bleibt trotzdem

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Vizekanzlerin Hanna Muralt Müller, oberste Projektleiterin für prestigebeladene E-Government-Projekte wie "E-Voting" und "Guichet Virtuel", ist als Bundeskanzlerin zurückgetreten. Muralt sagte, sie habe mit ihrem Rücktritt dem Bundesrat ermöglichen wollen, die Wahl des neuen Bundeshaussprechers ohne sprach- und parteipolitische Einschränkungen vornehmen zu können. Sie bezieht sich damit auf die Nachfolgelösung für den Tessiner Vizekanzler Achille Casanova, dem nun per 1. August Oswald Sigg folgt. Muralts Nachfolgerin ist die Bündnerin Corina Casanova. Fakt ist indessen auch, dass Hanna Muralt intern und extern seit längerer Zeit teilweise heftig kritisiert wurde, weil sich unter anderem das teure Behördenportal www.ch.ch zum Flop entwickelte. Bis zu ihrer Pensionierung im November 2007 wird Muralt trotzdem Spezialaufgaben im E-Government-Bereich betreuen. Damit setzt der Bund alles andere als ein Zeichen, die Schweizer E-Government-Anstrengungen in eine neue, erfolgversprechendere Richtung zu lenken.