Ein Schritt zum Windows-Abonnement?
Microsoft hat am Donnerstag ein neues Lizenzierungsmodell für Business-Kunden veröffentlicht. Gerüchte darüber kursierten schon seit Tagen in der Branche. Anstatt wie bis anhin jährlich einmal sieht das neue Modell die Möglichkeit von Lizenzzahlungen in mehreren Raten vor. In den Zahlungen enthalten sind Supportleistungen und Upgrades. Microsoft sieht darin einen ersten Schritt zum Verkauf von Software als Dienstleistung, sozusagen als Abonnement. Der Schritt ist aber nur halbherzig ausgefallen, schliesslich wird noch immer die Hardware als Berechnungsbasis benutzt und nicht der User oder der Gebrauch. Einige Beobachter und Microsoft-Kritiker halten die neue Regelung schlicht für den Versuch, Umsätze auch bei sinkenden PC-Verkaufszahlen zu generieren. Der Redmonder Riese geht davon aus, dass das neue Lizenzierungsmodell bei 50 Prozent der Businesskunden zu keinen Veränderungen führen wird. Bei 30 Prozent würden die Kosten sinken. Upgradefreudige Unternehmen gehören zu den Profiteuren des neuen Modells, während jene Firmen, die nur alle vier oder fünf Jahre auf neue Versionen upgraden, mehr bezahlen werden. Die neue Lizenzregelung steht ab Oktober zur Verfügung. Heimanwender und Retail-Käufer sind von den Neuregelungen nicht betroffen.
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