Entscheidet sich heute Cablecoms Zukunft?

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Der internationale Finanzier George Soros wird laut Financial Times heute Donnerstag versuchen, eine führende Rolle in der Refinanzierung von Cablecom zu übernehmen. Soros soll sich heute zusammen mit dem US-Unternehmen Apollo Investors mit den drei Banken des finanzierenden Bankenkonsortiums treffen, die gegen die Bedinungen der geplanten Refinanzierung sind. Crédit Lyonnais, die Bankgesellschaft Berlin und die Neue Aargauer Bank, eine Tochterbank der Credit Suisse, seien nicht bereit, ihre Schulden abzuschreiben, heisst es in dem Artikel. Falls heute keine Einigung getroffen werde, werde Cablecom Gläubigerschutz beantragen, denn Ende Mai laufe der letzten Monat genehmigte Aufschub ab. Das Bankenkonsortium bestehend aus rund vierzig Banken hatte unter der Führung von JP Morgan und der Royal Bank of Scotland seit Januar nach einer finanziellen Lösung für Cablecom gesucht. JP Morgan und die Royal Bank hätten kürzlich auch eine Lösung gefunden und Soros und Apollo hätten bereits einen Teil der Bankschulden von insgesamt 3,7 Milliarden Franken gekauft. Aber um die Refinanzierung durchführen zu können, müssten alle Banken den Bedingungen zustimmen. Cablecom-Sprecher Stephan Howeg wollte auf Anfrage des NetzwocheTicker diese Spekulationen nicht kommentieren: Es gilt weiterhin, was wir Ende April kommuniziert haben. Damals ist die Frist zur Rüchzahlung der Bankenschluden aufgeschoben worden und Cablecom war zuversichtlich, bei den Verhandlungen zwischen Management, Cablecom-Eignerin NTL und dem Bankenkonsortium in den nächsten Wochen eine Lösung zu finden.