Erhöhtes Spam-Aufkommen belastet Mail-Verkehr bei Bluewin
Für Bluewin-Kunden war es Anfang der Woche teilweise schwierig, Mails zu versenden, wie Bluewin-Sprecherin Myriam Ziesack gegenüber dem NetzwocheTicker bestätigte. "Wir gehen davon aus, dass alle grösseren ISPs betroffen waren", sagt sie. Erschwerend hinzu kam, dass gewisse IP-Adressen von Bluewin auf den Spamlisten aufgeführt werden. So etwa auf der Liste von Spamhaus (im Moment ist es eine). Spamhaus liefert seine Listen an ISPs, die sie teilweise für ihre Spam-Blockaden übernehmen. Weil Bluewin wie andere ISPs die Adressen dynamisch verteilt, können so auch Kunden, die selber nie Spam verschickt haben, betroffen sein. "Die Mail-Server von Bluewin sind nicht auf der Liste von Spamhaus, es sind einzelne Privatadressen von Nutzern, die entweder bewusst oder unbewusst spammen", erklärt Ziesack. Nutzern, deren Mail-Verkehr Anfang Woche gestört war, kann sie nur raten, es weiterhin zu probieren. "Im Moment läuft es wieder normal."
"This might take more tokens than usual"
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