Ericsson: Eine halbe Milliarde Schmiergelder?

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Das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtete am Samstag unter Berufung auf Fahnderkreise, dass bei der Ermittlung der Schweizer Justiz gegen den schwedischen Telekommunikationskonzern Ericsson Schwarzgelder in der Höhe von 550 Millionnen Schweizer Franken festgestellt worden seien. Dabei dürfte es sich um Schmiergeldzahlungen an Personen und Firmen in Bulgarien, Polen und Slowenien sowie an einen Berater in Libyen handeln. In allen diesen Länder konnte Ericsson grössere Infrastruktur-Aufträge gewinnen. Gemäss Spiegel seien die Zahlungen über 30 Beratungsfirmen abgewickelt worden, wobei ein Zürcher Anwalt als Drahtzieher fungierte. Die Konten wurden bei der Grossbank UBS geführt, die den Schweizer Behörden im vergangenen Frühjahr einen entsprechenden Hinweis gegeben hatte.