Etappensieg: Amazon und Amazee sprechen wieder miteinander
Amazee und Amazon sitzen wieder am Verhandlungstisch. Das meldet das Schweizer Start-up. Der US-Onlinehandelsriese habe am Dienstag angerufen, um die zuvor unterbrochenen Verhandlungen wieder aufzunehmen, schreibt Mitgründer Gregory Gerhardt in einem Eintrag auf der Amazee-Website. Amazons neuestes Angebot: Amazee darf den Namen in der Schweiz behalten, während in den USA der Streit weitergeht. Bei Amazee sieht man den Vorschlag als ein erster Schritt in die richtige Richtung. Der Eintrag ins US-Markenregister sei für Amazee nämlich genauso wichtig, so Gerhardt.
Letzte Woche hatte Amazee den Namensstreit mit Amazon publik gemacht. Hintergrund ist Amazons Klagedrohung wegen Namensverwechslungsgefahr. Der Onlinehändler verlangte die Streichung des Markennamens Amazee aus den Registern in der Schweiz und in den USA. Verhandlungen wurden ergebnislos abgebrochen. Die Meldung über den Namensstreit fand diesseits und auch jenseits des Atlantiks grosse Resonanz in den Medien und im Internet. Ob Amazons Kehrtwende darauf zurückzuführen ist?
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