ETH Zürich bestellt neuen IBM Supercomputer

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Das Centro Svizzero di Calcolo Scientifico (CSCS), das Hochleistungsrechenzentrum der ETH im Tessin, hat bei IBM den grössten Supercomputer der Schweiz bestellt. Mit dem neuen Parallel-Supercomputer, der mit Power4-Mikroprozessoren bestückt ist, erweitert das CSCS seine Kapazitäten. Er soll vor allem wissenschaftlichen Spitzenprojekten auf den Gebieten der Materialwissenschaften, der Chemie und der Life Sciences dienen. Der neue Hochleistungsrechner erlaubt meiner Gruppe und allen anderen Gruppen in der Schweiz, die Supercomputer für ihre Forschung benutzen, konkurrenzfähig zu bleiben. Mit dem neuen Rechner sind Anwendungen möglich, zu denen die alte Computergeneration nicht fähig war, sagt Michele Parrinello, Direktor des CSCS und Professor für Rechnergestützte Wissenschaften an der ETH Zürich. Der IBM POWER4-Gigaprozessor ist der weltweit erste Computerchip mit zwei integrierten Prozessoren. Er basiert auf einer Kupfer- und Silicon-on-Insulator-Technologie und arbeitet mit Taktfrequenzen von über einem Gigahertz. Die Bandbreite zwischen dem Level-2-Cache und den Prozessoren beträgt über 100 GB pro Sekunde – eine Datenmenge, die dem Inhalt von 20 DVDs entspricht. Der POWER4 ist so konzipiert, dass die Bandbreite proportional zur Taktfrequenz der Mikroprozessoren ansteigt. Dadurch resultieren hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten und ein niedriger Leistungsverbrauch. Pro Sekunde können mehr als 1,3 Billionen arithmetische Operationen (FLOPS) ausgeführt werden.