EU fördert Kampf gegen Raubkopien

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Europa rüstet auf zum Kampf gegen illegale Kopien von Musik, Bildern und Videos. Rund 180 Forscher und Entwickler aus verschiedenen Ländern arbeiten seit Anfang Jahr am "ECRYPT"-Netzwerk, einem Projekt zur Sicherung von Multimediadaten. Die Forscher wollen Methoden entwickeln, die es erlauben, Musik, Bilder oder Videos mit zusätzlichen Schutzmechanismen zu versehen und besser erkennbar zu machen (Digital Rights Management). Am Teilprojekt "Watermarking Virtual Lab" (WAVILA) beispielsweise arbeiten Arbeitsgruppen aus Italien, Spanien, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, Österreich und Deutschland. Diese Arbeitsgruppen fokussieren auf den Einsatz von digitalen Wasserzeichen. Sie sollen helfen, Manipulationen oder Diebstähle zu erkennen und den Nachweis der Urheberschaft zu ermöglichen. Insbesondere sollen illegale Kopien bis zum ursprünglichen Kopierer zurück verfolgt werden können. Dazu sollen Informationen ins Datenmaterial eingebracht werden, die auch nach digital-analoger Konvertierung, der Wandlung oder Kompression in Formate wie MP3, immer noch lesbar sind. Das EU-Projekt ECRYPT steht für "European Network of Excellence in Cryptology". Es wird von der europäischen Union über einen Zeitraum von vier Jahren gefördert.