EU prüft Roaming-Kosten

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Die Europäische Kommission hat Mitteilungen an die deutschen Mobilfunkbetreiber T-Mobile und Vodafone versendet. Darin beanstandet die Kommission insbesondere die hohen Gebühren, die T-Mobile und Vodafone anderen Mobilfunkbetreibern für internationale Roamingdienste auf Grossabnehmerebene berechnen. Hohe Anbietertarife würden den Verbrauchern schaden, da sie an die Abonnenten der Mobilfunkbetreiber voll weitergegeben werden, so die Kommission. Die Kommission hatte am 2. Juli 2004 bereits zwei ähnliche Mitteilungen von Beschwerdepunkten an die Mobilfunkbetreiber Vodafone und O2 gesandt.
Die Betreiber bestätigten gegenüber der dpa den Eingang entsprechender Anfragen aus Brüssel. Ein T-Mobile-Sprecher wies die Vorwürfe jedoch als "unbegründet und nicht nachvollziehbar" zurück. In den vergangenen Monaten und Jahren habe die Telekom-Tochter mit zahlreichen Initiativen die umstrittenen Roaming-Gebühren bis zu 50 Prozent gesenkt. Für die Preise sei nicht T-Mobile, sondern die ausländischen Netzbetreiber verantwortlich, so der T-Mobile-Sprecher. Bei Vodafone werden laut dpa die Anfragen der Kommission geprüft und würden in angemessener Zeit beantwortet.