Google soll Daten mit anderen Anbietern teilen
Die Europäische Kommission will, dass Google mehr Daten mit konkurrierenden Unternehmen teilt. Sie will damit unter anderem kleinere Anbieter von Such- und KI-Diensten stärken.
Google soll Drittanbietern Daten zu Suchanfragen, Reihenfolgen in Suchergebnissen sowie zum Klick- und Browsingverhalten zu fairen Bedingungen zur Verfügung stellen. Dies fordert die EU-Kommission, die entsprechende Massnahmen ausarbeitet. Ziel sei es,
auch kleineren Suchmaschinen sowie KI-Chatbots zu ermöglichen, die dominierende Marktstellung des US-Konzerns anzufechten, teilt die Kommission mit.
Das EU-Exekutivorgan legte auch schon erste Vorschläge für die Regelung vor. Sowohl Betreibern von Suchmaschinen als auch KI-Chatboots sollte Google demnach Zugriff auf seine Daten gewähren. Dies soll ihnen erlauben, echte Alternativen zur Suchmaschine von Google anzubieten.
Die EU-Kommission verweist in ihrer Mitteilung auf das Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act), mit der sie die Macht grosser Onlineplattformen reguliert. Google gehöre aufgrund seiner dominanten Stellung zu den sogenannten Gatekeepern (Torwächtern), die einer Sonderregelung bedürften.
Wenn sich zwischen der Europäischen Kommission und Google keine einvernehmliche Lösung findet, könnte es zu einem Verfahren aufgrund von DMA-Verstössen kommen, bei dem erhebliche Strafen drohen, wie die Behörde weiter mitteilt. Der US-Konzern wie auch Konkurrenzunternehmen könnten nun Gegenvorschläge ausarbeiten, die Brüssel berücksichtigen wolle.
Ein US-Gericht hat Google und Meta übrigens wegen Förderung von Social-Media-Sucht verurteilt. Lesen Sie hier mehr dazu.
NIST bearbeitet nur noch die dringendsten Cyber-Gefahren
Imaculix integriert KI in die Digital-Signage-Plattform Cingerine
Google soll Daten mit anderen Anbietern teilen
Desinformation kostet Wirtschaft rund 417 Milliarden US-Dollar
Airlock IAM as a Service - Sicherheit aus der Cloud
Effizienz frisst Datensouveränität – die Bilanz der Schatten-KI
Einladung zum Webinar: So vereinen Schweizer Rechenzentren KI und Nachhaltigkeit
Farbenprächtige Exoten
Die Schweiz führt mit KI-Spezialisten, aber nicht mit KI-Investitionen