ex-Distefora-Aktionär Falk wurde zu vier Jahren Haft verurteilt
Der Internetunternehmer Alexander Falk wurde heute vom Hamburger Landgericht zu vier Jahren Haft verurteilt. In einem viel beachteten Prozess, der beinahe dreieinhalb Jahre dauerte und während dem Falk für 22 Monate in Untersuchungshaft sass, erklärten die Richter Falk des versuchten Betrugs für schuldig.
Der 38-jährige Falk erbte von seinem Vater 1995 den Stadtplanverlag Falk und verkaufte ihn für rund 25 Millionen Euro. Mit dem Geld investierte Falk in Internetunternehmen, auch in der Schweiz. So war er Verwaltungsratspräsident und grösster Aktionär der an der Schweizer Börse SWX kotierten Distefora Holding. Distefora war 1997 aus der Interdiscount-Gruppe hervorgegangen, kam operativ aber nie aus der Verlustzone heraus. Trotzdem erreichte das Unternehmen im Frühling 2000 einen Börsenwert von rund 3,5 Milliarden Franken. Ende 2003 wurde dann Konkurs über das Unternehmen eröffnet. Unter dem Holding-Dach ordnete Falk seine über 20 zusammengekauften Tochterfirmen. Dazu gehörte auch eine Mehrheitsbeteiligung an der Firma Ision, die Falk das Genick brach. Denn die Anklage lautet, dass Falk und vier ex-Manager den Wert von Ision durch Scheingeschäfte geschönt hätten. Beim Verkauf der Firma Ende 2000 an die britischen Energis hätten sie damit einen überhöhten Preis kassiert.
Die Staatsanwaltschaft ging von einem vollendeten Betrug aus und forderte fünf Jahre und neun Monate Haft für Falk. Die Verteidiger wollten einen Freispruch.
Interview mit Carmen Walker Späh
Warum Zürich für eine möglichst schlanke KI-Regulierung kämpft
Uhr
Advertorial von HR Campus
Augmented HR: Technologie trifft Organisation
Uhr
Zwei Vorlagen in der Vernehmlassung
Bundesrat befördert Postgesetzgebung ins digitale Zeitalter
Uhr
Fokus aufs geplante EGD
Ende 2026 ist Schluss mit der EPD-Plattform der Post
Uhr
Advertorial von CENT SYSTEMS
Das Zeitalter der physischen Archive ist vorbei
Uhr
"Neue Sprachnachricht"
Betrüger phishen mit gefälschten Voicemail-Benachrichtigungen
Uhr
Studie der Universität St. Gallen
KI-Agenten finden im Onlineshopping noch wenig Anklang
Uhr
Aktualisierung der Datenschutzrichtlinien
Anthropic könnte Claude-Nutzer künftig per Ausweis verifizieren
Uhr
Nach Protest der Belegschaft
Update: Meta stoppt internes Überwachungsprogramm
Uhr
"Why did you hit-a the block?"
Super Mario vs. die Realität
Uhr