Facebook wegen App-Sicherheitslücke verklagt
Wegen der kürzlich bekannt gewordenen Sicherheitslücke bei Apps und der damit verbundenen Weitergabe von Nutzerdaten hat ein US-Gericht das soziale Netzwerk Facebook verklagt.
Über mehrere Jahre hinweg konnte Facebook via Apps auf Nutzer-Accounts und die darin gespeicherten Informationen, Bilder und Chat-Nachrichten zugreifen. Der Sicherheitsanbieter Symantec war der Sicherheitslücke auf die Spur gekommen. Deshalb muss sich Facebook jetzt vor einem US-Gericht verantworten.
Der Bezirksrichter James Ware hatte einen Antrag von Facebook, die Klage nicht zuzulassen, abgelehnt. "Das Gericht hat befunden, dass die Kläger über genügend Fakten verfügen, um zu belegen, dass die Beschwerde bestand hat", zitiert Bloomberg den Richter.
Facebook hat Werbetreibenden Informationen zugänglich gemacht, wenn die Mitglieder auf Anzeigen klickten, heisst es vonseiten der Kläger. Somit seien Namen, Geschlecht und Fotos zugänglich gewesen.
Inzwischen sei die Sicherheitslücke bei Facebook gestopft. Dass durch Symantec informierte Unternehmen behauptet jedoch, dass es keine Anhaltspunkte dafür gebe, dass persönliche Informationen an Dritte weitergegeben worden seien.
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