Fantastic nimmt operativen Betrieb wieder auf

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Die Zuger The Fantastic Corporation will ihre operative Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen. Laut Pressemeldung von heute Donnerstag basiert das Neugeschäft auf einer neuartigen, patentgeschützten Technologie. Diese erlaubt eine komprimierte Punkt-zu-Punkt-Verbreitung von Bewegtbildern aller Art (lineares Fernsehen, Fernsehen auf Abruf oder Spiele mit hohem Rechenaufwand) und beliebigen Datenanwendungen (etwa Internetdienste) über TV-Kabel und DSL auf stationäre Fernsehgeräte, später auch auf Mobilfunk-Endgeräte. Das Geschäftmodell der neuen Fantastic sieht vor, die Technologie über Netzbetreiber, Inhalteanbieter mit bestehenden Endkundenbeziehungen und Engerätehersteller vor allem in deutschsprachigen Ländern sowie West- und Osteuropa und Asien zu vertreiben.
Dazu hat Fantastic das deutsche Unternehmen Fenkart Informatik und Telekommunikations KG gekauft, das die Technologie entwickelt und Patentbesitzer ist.
Über diese Neuausrichtung, inklusive die damit verbundenen Beschlüsse zur Finanzierung, müssen an der Generalversammlung vom 16. August die Aktionäre abstimmen.
Fantastic, 1996 von Peter Ohnemus gegründet, wollte im Dezember 2003 nach einer bewegten Geschichte in Liquidation gehen. Diese wurde aber im Januar 2004 von einem deutschen Grossaktionär verhindert, worauf sich VR-Präsident Ohnemus und sein Team zurückzogen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war nicht bekannt, was der Grossaktionär mit Fantastic beabsichtigt.