Fluglinien verzeichnen mehr Betrugsfälle wegen Online-Angeboten
Je stärker eine Airline für seine Dienstleistungen auf Technologie setzt, beispielsweise auf Online-Angebote, desto anfälliger ist sie für Betrügereien. Davon sind hauptsächlich europäische und US-amerikanische Fluglinien betroffen. Dies zeigt eine von Deloitte & Touche Deutschland veröffentliche Studie.
Knapp 446 Millionen Euro beträgt der Verlust, den Airlines jährlich durch Betrugsdelikte erleiden. Pro Fluglinie sind das durchschnittlich 2,2 Millionen Euro. Dabei nehmen Delikte mit Kreditkarten einen Spitzenplatz ein: Sie allein kosteten die betroffenen Anbieter knapp 740'000 Euro.
Insgesamt ist die Anzahl der Betrugsfälle zunehmend. Die Sicherheitsmassnahmen der Airlines könnten mit dieser Entwicklung kaum Schritt halten, da es oft an einem leistungsfähigen, flexiblen Gesamtkonzept mangelt, stellt die Studie fest. Dieses Problem sei nun erkannt worden und soll geändert werden. Dazu gehört, dass interne Kontrollmechanismen dem aktuellen Technologiestand konstant angepasst und unternehmensweite IT-Richtlinien etabliert werden.
Insgesamt geht Deloitte & Touche davon aus, dass die Airlines in Sachen Betrugssicherheit erheblich aufrüsten werden.
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