Foxconn wirtschaftet erfolgreich
Foxconn hat sein drittes Geschäftsquartal 2013 positiv abgeschlossen. Die Kritik an den Arbeits- und Anstellungsbedingungen reisst allerdings nicht ab.
Der taiwanische Auftragsfertiger Foxconn konnte in seinem dritten Geschäftsquartal 2013 Umsatz und Gewinn anheben. Das Unternehmen setzte im vergangenen Quartal laut einer Medienmitteilung 711 Milliarden Neue Taiwan Dollar (NTD) um. Umgerechnet sind das rund 22,65 Milliarden Schweizer Franken. Im Vorjahresquartal waren es mit 666 Milliarden noch 45 Milliarden NTD weniger. Der Nettogewinn konnte von 19,2 Milliarden auf 30,3 Milliarden NTD gesteigert werden.
Weiter in der Kritik sind die Arbeitsbedingungen bei Foxconn: Vor wenigen Tagen klagte der Vater des Foxconn-Mitarbeiters Zhang Tingzhen. Dieser hatte sich bei der Arbeit durch einen Stromschlag verletzt. Foxconn will das Opfer laut Reuters in einen Spital nach Huizhou verlegen, obwohl er eigentlich in Shenzhen arbeitete. Dort seien die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen im Krankheitsfall niedriger. Das Unternehmen habe der Familie gar damit gedroht, die Zahlungen für die Krankenhausbehandlung ganz einzustellen, so der Vater.
Immerhin: Mittlerweile habe Foxconn der Familie zugesichert, mögliche Preisunterschiede zu übernehmen, schreibt ZDNet.de.
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