Frauen haben Männer erstmals ausgeklickt

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In dieser Weihnachtssaison haben die amerikanischen Frauen zum erstenmal mehr online eingekauft als die Männer. Laut einer Studie von BizRate.com waren diesmal 55 Prozent der Weihnachts-Onlineshopper Frauen. 1999 waren es zwar bereits 49 Prozent, 1998 aber erst 39 Prozent. Ein möglicher Grund für die weibliche Aufholjagd, so die Studie, könnte das heuer höhere Angebot an Kleidung, Schmuck und Spielsachen sein, während in den Jahren davor hauptsächlich Computer-, Elektronik- und Technologieartikel in den E-Shops zu finden waren. Die Studie basiert auf den Informationen einiger hundert Onlinehändler über die Verkäufe vom 20. November bis zum 26 Dezember. Männer tendieren beim Online-Shopping offensichtlich zu Lastminute-Käufen, waren doch unter den Shoppern vom 18. Bis 24. Dezember 54 Prozent Männer. Insgesamt wurden im amerikanischen Online-Weihnachtsgeschäft sechs Milliarden Dollar umgesetzt, was im Vergleich zum letzten Jahr einem Zuwachs von 60 Prozent entspricht. Auch die durchschnittlichen Ausgaben pro Einkauf sind im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 114 Dollar gestiegen. 38 Prozent der Shopper griffen bei Computer und Elektronik zu. Es folgten die Kategorien Unterhaltung mit 15 und Geschenke mit 10 Prozent.