Frost-Sullivan: Web Conferencing steht vor Boom

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Die Unternehmensberater Frost & Sullivan gehen in einer aktuellen Studie davon aus, dass der Markt für Webkonferenzen kurz vor einem Boom steht. Gemäss dieser Studie werden die Umsätze in Europa ab 2002 regelrecht explodieren. Bis 2007 soll der Marktwert bereits bei 500 Millionen US-Dollar (Jahr 2000: 10 Millionen Dollar ) liegen. Nach den positiven Erfahrungen, die mit Web Conferencing in den Vereinigten Staaten gemacht wurden, wollen in Europa Technologieanbieter wie PlaceWare, Genesys, WebEx Communications und Raindance Communications über Partnerschaften mit Wiederverkäufern eine höhere Marktdurchdringung erreichen. Typische Wiederverkäufer sind Telcos, doch kann Web Conferencing auch über kleinere Spezialunternehmen vertrieben werden. Wichtige Impulse sollen der Trend zum Teleworking, die Möglichkeit der globalen Vernetzung von Mitarbeitern in Echtzeit und die Einsetzbarkeit der Technologie für spezielle Anwendungen wie beispielsweise E-Learning liefern. Derzeit gibt es zwei Formen von Web Conferencing: Presentation und Collaboration. Bei der Präsentation übermittelt ein Vortragender Daten und Informationen an eine Vielzahl von Teilnehmern. Dank interaktiver Techniken wie Text- oder Sprachchat können gleichzeitig Fragen an den Vortragenden übermittelt werden. Kollaboration ist die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, ebenfalls in Echtzeit. Diese Konferenzart ist ist noch wenig verbreitet und eignet sich nur für eine beschränkte Anzahl Teilnehmer. Titel der Studie: The European Web Conferencing Market (Report 3989).