Gesucht: Einnahmequelle für Internetportale
Surfer wollen alles gratis. Doch der Unterhalt von Internetportalen kostet Geld, und wenn die Werbeeinnahmen allzu spärlich fliessen, wird es, wie die Vergangenheit bewiesen hat, eng für einige. Obwohl die Zahl der Heimsurfer in den USA ständig wächst, überlegen sich Internetunternehmen derzeit, ob sie in Zukunft nicht mit den höchst unbeliebten Gebühren für ihre Dienste über die Runden kommen wollen. So hatte der Internetdienst Yahoo im Januar damit begonnen, kleine Auktionsgebühren in Rechnung zu stellen. Der Verkehr sank sofort um 90 Prozent, worauf man die Gebühr wieder fallen liess. Analysten sehen den Grund dafür, dass sich die stark wachsenden Internetnutzerzahlen nicht positiv auf die Einnahmen der Dienstleister niederschlagen, vor allem im Verschwinden einiger grosser Onlinevermarkter und dem Konjunkturabschwung in den USA.
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