Gewinne und Verluste: AMD, Sun und Apple
715 Millionen Dollar Gewinn und ein Verlust von 146 Millionen Dollar - so sehen die von AMD gestern präsentierten Zahlen für das 1. Quartal 2003 aus. Der Umsatz ist damit im Vergleich zur selben Periode des Vorjahres um 21 Prozent gesunken, der Verlust betrug damals lediglich 9 Millionen Dollar. AMD setzt nun grosse Hoffnung in seine neue Opteron-Prozessorfamilie, welche am 22. April lanciert wird.
Etwas besser sieht es bei Sun Microsystems aus: Die Kalifornier konnten im 3. Quartal 2003 einen kleinen Gewinn von 4 Millionen Dollar erwirtschaften nach einem Verlust von 37 Millionen Dollar in der Vorjahresperiode. Der Umsatz ist jedoch mit 2,79 Milliarden Dollar um rund 10 Prozent geringer ausgefallen als in Q3 2002.
Mit einem Umsatz und Gewinnrückgang muss sich Apple zufrieden geben. Während das Macintosh-Unternehmen im Vorjahr noch einen Gewinn von 40 Millionen Dollar vermelden konnte, sind es heuer noch 14 Millionen Dollar (minus 65 Prozent). Der Umsatz ist mit minus 1 Prozent stabil geblieben. Versüsst wird Apple der Gewinnrückgang damit, dass das unternehmen nach zwei roten Quartalen den Weg zurück in die schwarzen Zahlen gefunden hat. Bei einem Rückgang der verkauften Stückzahlen von 13 Prozent scheinen die Powerbooks am besten Absatz zu finden: 40 Prozent der im vergangenen Quartal verkauften Rechner waren mobil. Apples Börsenkurs hatte in letzter Zeit stark unter den Gerüchten um eine Übernahme von Universal Music durch die Jobs-Company gelitten. Nun hat Apple den Gerüchten ein Ende bereitet: Man habe zu keiner Zeit für die Übernahme eines Musik-Labels geboten, liess Jobs verlauten.
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