Google erhöht Sicherheit für Gmail und erweitert Speicher für Apps
Google erhöht die Sicherheit seines E-Maildienstes. Seit Dienstagabend wurde damit begonnen, den Zugang zu Googles Webmail-Dienst automatisch mit SSL (Secure Sockets Layer) zu verschlüsseln. Der Anwender bemerkt den Unterschied an der Internetadresse: Sie beginnt nun nicht mehr mit "http", sondern mit "https" – was für "Hypertext Transfer Protocol Secure" steht.
Google begründet den Schritt mit den Attacken chinesischer Hacker auf seinen Dienst. Diese hatte das Unternehmen auch zum Anlass genommen, in Punkto Zensur nicht mehr mit der chinesischen Regierung zusammenarbeiten zu wollen. Zwar hätte man die Änderung auch schon früher machen können, schreckte aber wohl aufgrund längerer Latenzzeiten davor zurück. Das Feature selbst gibt es als opt-in bereits seit 2008.
Parallel erweitert Google auch sein Google-Apps-Angebot. Bisher war es nur möglich, gewisse Dokument-Formate in Googles Wolke zu speichern. Diese Einschränkung wird nun aufgehoben. In Zukunft sollen jegliche Files bis zu einer Grösse von 250 MB in Googles Online-Speicher abgelegt werden können. Auf diese Weise soll auch kollaborative Arbeit mit Apps leichter werden, da der Zugriff auf diese Daten beliebig vergeben werden könne.
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