Google Fellow Urs Hölzle fürchtet Microsoft und Yahoo nicht

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Seit Monaten melden sich immer wieder Stimmen, die Google wegen der wachsenden Konkurrenz durch Microsoft und Yahoo! schwierige Zeiten und ein Ende der Dominanz voraussagen, zuletzt Forrester Research. Im Gespräch mit dem NetzwocheTicker zeigte sich der Schweizer Urs Hölzle, Vice President Engineering bei Google, selbstbewusst. Er nehme Microsoft und Yahoo! zwar durchaus ernst, Google habe aber auch schon früher mit Altavista einen Mitbewerber gehabt, der bezüglich Verbreitung und zur Verfügung stehender Mittel überlegen war. Hölzle ist überzeugt, dass Google im Kampf gegen Microsoft nicht zu einem zweiten Netscape wird, selbst wenn Microsoft die Internetsuche schon ins Betriebssystem integriert. Schliesslich müsse der Google-User nichts auf einer Maschine installieren, wie das bei Netscape der Fall ist, sondern nur eine Adresse in den Browser eintippen. "Zudem ist es wesentlich schwieriger, eine Suchmaschine zu machen, als einen Browser", so Hölzle. Google treibe einen sehr grossen Aufwand, die Algorithmen ständig weiter zu entwickeln und könne diesen Aufwand auch aus eigenen Mitteln finanzieren. Eine jüngst auch im deutschsprachigen Raum erfolgte Verbesserung ist der Einbau eines Pornofilters, um Spam bei "normalen" Suchabfragen zu verhindern. Bekanntlich wird bald auch in Zürich an der Verbesserung der Google-Suchmaschine gearbeitet werden. Wie es derzeit beim Aufbau des Zürcher Entwicklungszentrums läuft und wie die Rekrutierung von Fachkräften vor sich geht, erklärt Hölzle in der Netzwoche vom nächsten Mittwoch.