Google legt sich mit US-Behörden an
Der Internetriese verklagt das US-Innenministerium, da in den Behörden der USA offensichtlich das Office-Programm von Microsoft bevorzugt zum Einsatz kommt. Google will jetzt erreichen, dass das US-Innenministerium seine Wahl eines neuen E-Mailsystems nochmal überdenkt.
Google drängt mit aller Macht und allen Mitteln in den Markt von Microsoft. Der Internetkonzern will vor Gericht erstreiten, dass das US-Innenministerium seine Wahl eines neuen E-Mailsystems überdenkt. Bisher favorisieren die Beamten die Microsoft-Lösung.
Das Unternehmen zielt damit konkret auf die US-Behörden und wirft dem Ministerium vor, die Ausschreibung auf das Produkt des Konkurrenten zugeschnitten zu haben. Die Klage wurde von Google am Freitag eingereicht und am Montag bekannt. Konkret geht es um einen 59 Millionen Dollar schweren Fünf-Jahres-Auftrag für 88.000 Arbeitsplätze.
Damit versucht Google mit allen Mitteln bei Software für Behörden und auch Unternehmen einen Fuss in die Tür zu bekommen. Ob sich das US-Unternehmen damit Erfolg haben wird, ist zweifelhaft, denn bisher sind insbesondere die US-Behörden eine Domaine von Microsoft.
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